LAYERS
besteht aus bleistift- und buntstiftskizzen, entstanden in aktzeichnungen nach dem live-modell auf transparentpapier. die einzelnen blätter werden übereinandergelegt und neu arrangiert. so entstehen vielschichtige kompositionen, in denen linien sich überlagern, körperfragmente sich begegnen und neue formen entstehen.
bleistift, buntstift teilweise pastellkreide auf transparentpapier vernäht
50 x 50 cm
LAYERS 23 – ein bild über gesichter & gesellschaft.
gesichter, die sich überlagern, verschmelzen sich im nächsten moment verändern.
wie in unserer gesellschaft. jede ebene erzählt eine eigene geschichte. je nach blickwinkel sehen wir etwas neues, manchmal klar, manchmal verborgen.
LAYERS 22 – ein mann und eine frau verschmelzen zu einer einheit, verbunden durch intimität und zusammengehörigkeit. ein ziegelförmig gelegter faden – symbol des gemeinsamen aufbaus.
LAYERS 19
LAYERS 5 – körper stapeln sich übereinander. jeder trägt, jeder wird getragen.
durch alle schichten zieht sich ein roter faden, wie durch so viele geschichten unseres lebens. er hält die fragmente zusammen und macht das einzelne zum ganzen.
LAYERS 7 – verschlungene körper formen ein ganzes, entwickeln sich zu einem kreis, zu einem ball. getragen von einem einzelnen fuß, der das gleichgewicht hält.
LAYERS 3 – hände strecken sich empor, dem himmel entgegen – suchend, hoffend. füße bleiben am boden, fest verankert, schwer. gegensätze, die einander brauchen: das oben und das unten. verbunden durch die fäden, die beides zusammenhalten.
LAYERS 20 – skizzen überlagern sich, figuren reichen sich die hand. doch das spannende liegt nicht in der berührung, sondern im zwischenraum der hände.
ein offener moment: der augenblick der verbindung oder das zögern davor?
nähe und distanz, eingefangen in einer einzigen leerstelle.
LAYERS 15
LAYERS 17 – körper überlagern sich, lösen sich voneinander und finden halt im geflecht. wo fäden ziehen, bleiben spuren: die verletzung gehört zum halt, das fragment zum ganzen.
ein bild des miteinanders, nicht nahtlos, nicht heil, sondern offen, verwoben, verwundet – und gerade darin lebendig.
LAYERS 4
LAYERS 2 – in diesem bild steht die frau im mittelpunkt. die fingerspitze zeigt auf die brustwarze – aus ihr wächst die hand, die sich zugleich zum fuß verwandelt. „hand und fuß“ – sinnbild für das, was funktioniert, was trägt. so wie unzählige frauen, die sich dafür einsetzen, dass das leben zusammenhält, dass es bestand hat, dass alles hand und fuß bekommt.
LAYERS 8
LAYERS 11